Medizinische Informatik

Leiter Medizinische Informatik

Dipl.-Ing. (FH) Jens Ullmann

Tel.: 03725 / 40-1825
E-Mail: jens.ullmann@kkh-mek.de

Stellvertretender Leiter

Peter Thiele

Tel.: 03725 / 40-1832
E-Mail: peter.thiele@kkh-mek.de

Mitarbeiter

Dipl.-Ing. Gerald Richter

Tel.: 03725 / 40-2041
E-Mail: gerald.richter@kkh-mek.de

Dipl.-Betriebsw. (Ba) Jörg Müller-Herrmann

Tel.: 03725 / 40-1895
E-Mail: joerg.mueller-herrmann@kkh-mek.de

Ronny Kunis

Tel.: 03725/ 40-2140
E-Mail: ronny.Kunis@kkh-mek.de

Aufgaben und Besonderheiten

  • Aufgabenschwerpunkt der Abt. Medizinische Informatik, die direkt dem Geschäftsführer unterstellt ist, bildet die umfassende Betreuung, ständige Pflege, Erweiterung und Anpassung des komplexen und flächendeckend eingesetzten Krankenhausinformationssystem (KIS) des Klinikums Mittleres Erzgebirge gGmbH.
  • Die zentrale Komponente und zugleich das führende System innerhalb des KIS ist SAP R/3. Ca. 500 Anwender in allen Bereichen des Krankenhauses arbeiten neben den SAP-Modulen für das Finanzwesen (FI), die Materialwirtschaft (MM), die Anlagenwirtschaft (AM), Personalabrechnung (HR) und Instandhaltung (PM) mit der SAP-Branchenlösung für das Gesundheitswesen IS-H*Med ( jetzt mySAP Healthcare).
  • Zur IT-Infrastuktur des Hauses zählen neben ca. 250 PC-Clients und 80 Druckern 3 SAP-Serversysteme, 2 Laborssysteme, ein Dokumentenarchivsystem, ein Radiologiesystem incl. PACS, ein KV-Abrechnungssystem und ein Küchensystem. Alle Subsysteme sind eng mit dem KIS verzahnt. Außerdem verfügt das Krankenhaus über eine komplexe Groupeware- und Bürokommunikationsarchitektur auf ca.  6 weiteren Serversystemen.
  • Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der IT-Systeme für einen reibungslosen Arbeitsablauf, Absicherung gegen technische Störungen und Sicherheitsrisiken, Unterstützung der Anwender bei technischen Problemen (Fist-Level-Support) und regelmäßige Anwenderschulung aber auch Projektorganisation und Konzeption von Organisationsabläufen und Arbeitsvorgangssteuerungen gehören zu den ständigen Aufgaben der Mitarbeiter dieser Abteilung.
  • Als eine der ersten hat das Klinikum Mittleres Erzgebirge gGmbH eine Lösung zur elektronischen Patientenakte (EPA) verwirklicht. Dazu wurden die SAP-Lösungen für das Patientenmanagement und die medizinischen Kommunikations- und Dokumentationsprozesse mit einer Archiv- und Präsentationslösung und dem Radiologiesystem (PACS) integriert. Durch die Verwendung der EPA sind medizinische Informationen wie Röntgenbilder, Laborbefunde, Arztbriefe und Befunde schnell und bedarfsgerecht strukturiert an allen ärztlichen Arbeitsplätzen im Haus verfügbar.
  • Als notwendige Konsequenz der EPA ergibt sich die Forderung zur Bereitstellung der Informationen auch am Patientenbett oder am Behandlungsplatz (point-of-care). Hier bedient sich das Krankenhaus Zschopau innerhalb eines Pilotprojektes der Wireless-LAN-Technologie. Alle notwendigen Patientendaten und Befunde werden über Funk-LAN direkt auf das mobile Webpad bzw. den Tablett-PC des behandelnden Arztes übertragen.
  • Digitale Radiologie - Das Radiologiesystem befindet sich seit Oktober 1998 im Krankenhaus in der Routinenutzung - ca. 90% aller Röntgenaufnahmen werden filmlos befundet. Die EPA ist seit September 1999 im klinischen Einsatz. Im Befundarchiv werden etwa 2500 Dokumente pro Monat archiviert.